Hörst du, was dein Körper dir sagen will? - Marianne Kamleitner

Hörst du, was dein Körper dir sagt? – Marianne Kamleitner

Marianne Kamleitner ist Ernährungswissenschafterin und lizenzierte BodyTalk Anwenderin. Sie hat sich kurz nach ihrem Studium selbstständig gemacht und vor ihrer Babypause über sieben Jahre erfolgreich ihre eigene Praxis in Wien geführt.

Mit Hilfe der BodyTalk-Methode unterstützt Marianne Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Balance im Leben.Wie der Name schon sagt, arbeitet das BodyTalk System mit dem Körper und lässt ihn mittels Muskel-Biofeedback zu Wort kommen. Auf diese Weise erhält Marianne Rückmeldung darüber, in welchen Bereichen im Körper Disharmonien bestehen. Dadurch kann sie gezielt Maßnahmen setzen, um ihre KlientInnen zu unterstützen. Mehr zu dieser Methode erfährst du auf Mariannes Website.

Marianne wuchs im Weinviertel in Niederösterreich auf und stammt aus einer Familie, die sich seit jeher mit alternativen Heilmethoden beschäftigt. So war es für sie von klein auf völlig normal, auch abseits der Schulmedizin Methoden anzuwenden, um wieder gesund zu werden oder sich besser zu fühlen.

Bereits in der Schulzeit während der Pubertät kam sie dank ihrer Eltern mit einer Schamanin in Kontakt und begann Bücher über den Schamanismus zu verschlingen. Sie war getrieben von der Frage: „Was gibt es denn da noch alles?“

Von ihrer Mutter erhielt sie während der stressigen Maturazeit die ersten BodyTalk-Sitzungen. Diese Methode trat also bereits in jungen Jahren in ihr Leben. Dennoch sollte es noch ein Weilchen dauern, bis ihr Feuer für diese Methode tatsächlich entfacht wurde.

Nach Abschluss der Handelsakademie begann Marianne ihr Studium der Ernährungswissenschaften an der Universität Wien. Bereits während des Studiums, dank diverser Praktika im Labor,fand sie heraus, dass sie in Zukunft auf jeden Fall mit Menschen arbeiten wollte. So begann sie zu forschen, welche Methoden eine gute Ergänzung zu ihrem Ernährungsschwerpunkt wären.

Sie begann zahlreiche Seminare zu besuchen. Auf einem dieser Seminare meinte der Seminarleiter zu Marianne: „Schön, dass du Ernährungswissenschaften studierst. Doch es wird nur das Sprungbrett für dich sein, zu dem, was du dann wirklich beruflich machen wirst.“

Zu diesem Zeitpunkt wusste Marianne nicht viel mit dieser Aussage anzufangen. Sie studierte doch noch, und war klarerweise sehr darauf fokussiert. Dennoch blieb Marianne diese Aussage in Erinnerung. Wenn sie heute daran zurückdenkt, beginnt sie zu schmunzeln und meint: „Er hatte doch recht damit.“

Marianne beendete ihr Studium erfolgreich und ihre Neugier verschiedenste Seminare zu besuchen und sich weiterzubilden riss und riss nicht ab. Als ihre Mutter ihr damals vorschlug auch BodyTalk-Seminare zu besuchen, wollte Marianne, aus dem Gedanken der Rebellion heraus, nicht gleich drauf einsteigen.

Als sie schlussendlich doch zu einem BodyTalk-Vortrag mitging, saß sie plötzlich dort und realisierte: „Das ist es. Warum mache ich das nicht schon längst?“

So ging sie vom Vortrag nach Hause und suchte sich blitzartig das nächste BodyTalk-Ausbildungsseminar heraus. Sie zog die Ausbildung zügig durch, saugte alles Wissen wissbegierig auf und verwandelte sich in eine geprüfte, leidenschaftliche BodyTalk Anwenderin.

Mariannes Feuer war total entfacht. Sie stellte immer mehr fest, dass sich ihr theoretisches Wissen der Ernährungswissenschaften optimal mit BodyTalk verbinden ließ und sie auf diese Weise Menschen noch gezielter auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Balance im Leben unterstützen konnte.

So kam es, dass sie ein Jahr nach Beendigung ihres Studiums all ihren Mut zusammenpackte, sich selbstständig machte und kurze Zeit später ihre eigene Praxis im 17. Wiener Gemeindebezirk bezog.

Was hat Marianne auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt?

Sie sagte ganz klar, dass ihr Umfeld zu diesem Zeitpunkt einen großen Einfluss auf sie hatte. In ihrer damaligen Praktikumsgeberin fand sie nämlich eine wundervolle Mentorin, die sie ermutigte sich selbstständig zu machen.

Diese Mentorin gab ihr die Möglichkeit nach Beendigung des Praktikums in ihrer Praxis als Ernährungsberaterin zu arbeiten und dort auch BodyTalk-Sitzungen anzubieten. So konnte sich Marianne ausprobieren und herausfinden, ob dies ein möglicher Weg für sie ist.

Diese Experimentierphase schätzt Marianne heute im Nachhinein als sehr entscheidend ein. Sie erlaubte es ihr, Erfahrungen zu sammeln, Selbstvertrauen aufzubauen und ließ sie erkennen und spüren, dass sie auf dem richtigen Weg war.

So setzte sie wenig später auf das Motto: No risk no fun., und unterschrieb den Mietvertrag für ihre eigene Praxis. Bei Unterzeichnung gab sie sich ein Jahr Frist, um zu sehen, wie es läuft. Als sie bereits im ersten Monat die Fixkosten gedeckt hatte, war sie mehr als zufrieden.

Sie begann ihr Angebot zu bewerben, hielt zahlreiche Vorträge, hatte enorme Freude an ihrer Arbeit mit Menschen und blieb dran. Dies erwies sich als wahrliches Erfolgsrezept, denn Schritt für Schritt fanden immer mehr Menschen den Weg zu ihr.

Rückblickend meint Marianne heute,  dass sie in dieser Zeit enorm an der Aufgabe gewachsen ist. Sie wurde für ihren Mut und ihr konstantes Dranbleiben belohnt.

Welche Hindernisse begegnete Marianne auf ihrem Weg?

Sie musste sich u.a. mit Themen wie Marketing & Kundeakquise und weniger spannenden Dinge wie Buchhaltung auseinandersetzen. Außerdem hatte sie sich auch ihren inneren Zweiflern und Ängsten zu stellen.

Kontinuierlich die Motivation hochzuhalten um Dranzubleiben war ebenso eine Herausforderung.

Was hat Marianne geholfen diese Hindernisse zu überwinden?

Mariannes klar definiertes ‚Warum’. Da sie selbst seit ihrer Kindheit Schwierigkeiten mit ihrem Gewichte hatte, weiß sie genau, wie sich ihre KlientInnen fühlen. Sie weiß, dass es nicht an Wissen mangelt, was uns ernährungstechnisch gut tut. Die Umsetzung scheitert meist aufgrund von bestimmten Konditionierungen, Verhaltensweisen und Glaubensmustern. Sie hatte es selbst erlebt und durch BodyTalk für sich gelöst. Dies war ihr großer Antreiber. Menschen auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Balance zu unterstützen.

Marianne wusste also ganz genau, warum sie ihre Arbeit machte und so fiel es ihr leichter das Ziel im Auge zu behalten und dranzubleiben, auch bei Aufgaben, die weniger Spaß machten.

Speziell das Feedback ihrer KlientInnen nach einer BodyTalk-Sitzung erfüllt Marianne sehr. Zu hören, dass das, was der Körper ihr während der Sitzung an Feedback gegeben hat, die KlientInnen sehr berührt und sie unterstützt einen neuen Weg zu gehen.

Der Gedanke, ein kleines Puzzleteil im Leben eines anderen Menschen zu sein, das dazu beiträgt dieses Leben noch ein bisschen besser, schöner, gesünder, einfacher, freier zu machen, dies erfüllt Marianne mit immens viel Glück. Denn sie sagt: „Ein bisserl mehr geht immer. Ganz ohne Druck. Nichts muss, alles kann.“

Marianne versteht sich als Dolmetscherin für den Körper. Wir haben leider verlernt ihn zu verstehen und zu interpretieren. Sie hat unzählige Male ‚Aha’-Momente im Anschluss an ihre Sitzungen erlebt, in denen der jeweiligen betroffenen Person klar wurde, was los ist und warum.

Was rät Marianne Menschen, die im Jobfrust stecken?

 Sie betont, wie wichtig es ist, Geduld mit sich selbst zu haben. Auch die Arbeit am inneren Kritiker schätzt sie als essenziell ein. Sich zu fragen: „Würde ich so auch mit meiner besten Freundin sprechen?“

Generell spricht sie sich dafür aus Dinge zu machen, die dich raus aus dem Kopf und rein ins Herz bringen. DAS Thema unserer heutigen Gesellschaft schlechthin. Hierbei können diverse Sportarten gut unterstützen.

Zuguter Letzt rät Marianne sich Unterstützung zu holen, wenn man beginnt sich im Kreis zu drehen und immer wieder zu denselben Gedankenspiralen zurückkehrt. Wir dürfen wieder lernen mehr aufeinander zu zählen und uns gegenseitig zu unterstützen. So war unser ganzes System auch schließlich gedacht.

Mehr zu Mariannes Arbeit erfährst du hier:

Website: http://www.letyourbodytalk.at

Facebook Seite: https://www.facebook.com/letyourbodytalk.at/



Alles, was ich mit Begeisterung tue, mache ich gerne und was ich gerne mache, mach ich auch gut!

— (Silke Weigand)