Mama sein: Erfolgreich & leicht - Betty Penzhorn

Mama sein: Erfolgreich & leicht – Betty Penzhorn

Betty ist Business Coach für Mamas, erfolgreiche Podcasterin und lebt heute ihr Traumleben. In ihrer Arbeit als Coach unterstützt sie Mütter dabei Karriere und Kinder erfolgreich und leicht zu vereinen. Denn Betty weiß aufgrund ihrer eigenen Geschichte, dass beides möglich ist.

In dieser Mutmachgeschichte erfährst du, wie Bettys beruflicher Weg verlaufen ist und was ihre heutige berufliche Tätigkeit ausmacht. Diese Geschichte möchte dich inspirieren und dir wertvolle Tipps für deinen eigenen beruflichen Weg an die Hand geben. Außerdem möchte sie dir aufzeigen, dass die Wege zum beruflichen Glück genauso unterschiedlich und einzigartig sind wie wir Menschen.

Wie sah Bettys beruflicher Weg aus?

Betty wurde bereits im Alter von 18 Jahren Mama. Und zwar geplant, denn es war ihr allergrößter Wunsch jung Mama zu werden. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hatte, traf die frohe Botschaft bei manchen Menschen in ihrem Umfeld auf Unverständnis. Betty bekam vielerlei Dinge an den Kopf geworfen. Darunter zum Beispiel: Wie stellst du dir das alles vor? So jung ein Kind bekommen, du wirst nie eine Karriere haben…“

Doch Betty war total in ihrem Urvertrauen.

Heute meint sie, dass sie rückblickend betrachtet vielleicht manche Dinge anders machen würde. Dennoch ist sie sehr glücklich all diese Erfahrung gemacht zu haben, denn genau aus diesem Erfahrungsschatz kann sie heute in ihrer Arbeit als Business Coach für Mamas schöpfen.

Betty weiß, dass sie damals aus ihrer besten Option gehandelt hat. Klar ist ohnehin, dass es im Außen keine Sicherheit gibt. Keine noch so gut aufgestellten Finanzen, kein Haus, kein Auto, kein Mann ist „sicher“. Was es wiederzugewinnen gilt, ist die innerliche Sicherheit. Dieses Urvertrauen ihrer Coachees wieder zu stärken zählt zu Bettys wichtigsten Aufgaben als Coach.

Betty hat in der 10. Klasse das Gymnasium abgebrochen, um ein Jahr die Berufsfachschule für Sozialwesen zu besuchen. Sie spürte damals bereits, dass sie gerne mit Menschen arbeiten wollte.

Als ihr Sohn das Licht der Welt erblickte, wollte sie nebenbei ein wenig Geld dazu verdienen und begann daher an einer Tankstelle zu arbeiten. In der Folge machte sie dort die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Obwohl sie von ihrer beruflichen Tätigkeit nicht wirklich angetan war, wollte sie zumindest eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Während dieser Ausbildung brachte Betty dann auch ihre Tochter zur Welt.

Dank Unterstützung einer engagierten Rektorin an der Berufsschule schaffte Betty es mit zwei Kleinkindern die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Sie fand in dieser Rektorin eine wunderbare Mentorin, die sie auch dazu ermutigte das Abitur nachzuholen. Betty erzählt, dass diese Mentorin schon damals etwas in ihr gesehen hatte und entscheidend dafür war auch das Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung nachzuholen.

Als Betty das Fachabitur dann in der Tasche hatte, wollte sie wieder einen Beitrag zum Familieneinkommen leisten. Aus diesem Grund kam ein weiterführendes Studium für sie nicht infrage. So begann sie wieder im Einzelhandel zu arbeiten.

So kam Veränderung in Bettys Leben

Zu Beginn fühlte sie sich wie ‚gestrandet’ in diesem Job und fragte sich oft, ob sie DAFÜR nun wirklich das Abitur nachgeholt hatte. Dennoch fand sie Dinge, für die sie dankbar sein konnte und erfreute sich so zum Beispiel immer sehr am Kontakt mit Kunden.

Innerlich kam mit der Zeit mehr und mehr das Gefühl in ihr auf, dass das dennoch noch nicht alles sein konnte. Betty spürte, dass sie mehr wollte. Selbst wenn Stimmen von Außen meinten, dass sie es doch gut sein lassen sollte. Sie hatte zwei gesunde Kinder, eine glückliche Partnerschaft, und einen Job.

Inspiriert vom damaligen Podcast der Fresh Academy, den sie damals regelmäßig jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit hörte, begann sich Betty wieder daran zu erinnern, wie fröhlich und voller Vorfreude sie als Kind jeden Morgen aus dem Bett gehüpft war. Als Kind hatte sie damals ständig ein kribbeliges Gefühl morgens in der Früh, weil sie sich so auf den Tag freute. Dieses Gefühl wollte sie auch gerne als erwachsene Frau wieder haben. Sie hatte zwar noch keine Ahnung, wie sie da hinkommen konnte, doch sie wollte es zumindest versuchen.

So kam sie zu dem Entschluss unbedingt von diesen Menschen im Podcast lernen zu wollen. Betty wollte deren Einsteigerseminar zum Thema Neurolinguistisches Programmieren (NLP) besuchen, ohne genau zu wissen, was sie dort erwartete. Um dieses Vorhaben jedoch finanzieren zu können, durfte Betty kreativ werden.

Sie stellte sich die Frage, was sie neben ihrer Anstellung zusätzlich tun könnte, um das nötige Kleingeld fürs Seminar zu erwirtschaften. So fragte sie sich: Was könnte ich tun, was sich nicht wie Arbeit anfühlt und mir dennoch zusätzliches Geld beschert?“

Und die Antwort kam. So beschloss Betty sich zur Tagesmutter ausbilden zu lassen, um nachmittags zusätzlich zu ihren eigenen Kindern noch zwei Tageskinder zu betreuen. So absolvierte sie die Qualifizierung zur Tagesmutter und innerhalb von sechs Monaten konnte Betty sogar ihr fixes Arbeitsverhältnis im Einzelhandel kündigen. Als selbstständige Tagesmutter hatte sie enorme Freude an ihrer Arbeit, konnte all ihre Erfahrung als Mama einbringen und bekam plötzlich Geld für etwas, was sie total gerne mochte und ihr sogar noch leicht fiel.

Als dieser Schritt getan war, kam ordentlich Bewegung in Bettys Leben. Sie absolvierte in der Folge neben dem NLP Practitioner, den NLP Master, den NLP Coach und die Kommunikationstrainer-Ausbildung an der Fresh Academy und bereicherte ihren praktischen Erfahrungsschatz mit dem enorm hilfreichen NLP-Werkzeugkasten.

Im Laufe dieser Ausbildungen stellte sich Betty neuerlich eine wichtige Frage: „Was, wenn das noch nicht alles war?“ So kam es, dass sie sich eine persönliche Unterstützung in Form eines Coachings suchte.

Und diese Hilfe erwies sich als enorm wertvoll. Betty stellte nämlich nach und nach fest, dass sie gerne mehr reisen würde. Doch ihr Reisedrang stand im Widerspruch zu ihrer Tätigkeit als Tagesmutter. Sie träumte von einer ortsunabhängigen Tätigkeit und dank der persönlichen Unterstützung im Rahmen des Coachings kristallisierte sich ein neuer beruflicher Weg für Betty heraus.

Betty stellte fest, dass sie als Business Coach für Mamas ihren praktischen Erfahrungsschatz als Tagesmutter mit ihren NLP Ausbildungen optimal verbinden konnte. Sie hatte ja bereits in ihrer Tätigkeit als Tagesmutter ihr Wissen an die Mütter weitergegeben und sie gegebenenfalls in anderen Lebensthemen unterstützt.

Wie hat Betty jenen Impuls, der zur Veränderung führte, wahrgenommen?

Zuallererst rät dir Betty nicht auf ein Feuerwerk à la Disney oder Hollywood zu warten. So nach dem Motto: Da müsste Musik sein.

Aus ihrer Erfahrung weiß sie, dass viele Menschen auf solcherlei symbolkräftige Zeichen warten. Doch Zeichen sind jeden Tag da. Wir können sie oft nur nicht hören, weil wir immer so laut sind.

Die Stimme der Seele ist nämlich leise und sanft. Für Betty kamen diese Impulse in Form von Erinnerungen an ihre Kindheit. Als sie sich erinnerte, wie sie früher voller Motivation und Aufregung in den Tag startete, wollte sie das auch in ihrem erwachsenen Leben wieder haben. Zusätzlich meint sie, dass wahrscheinlich auch ihre Angst eines Tages gewisse Dinge nicht versucht zu haben sehr groß war. Sie wollte am Ende ihres Lebens so wenig Dinge wie möglich bereuen. Aus diesem Grund war es ihr wichtig es zumindest zu versuchen. 

Was macht Betty Arbeit heute aus?

Bettys Ziel ist ihren Müttern zu vermitteln, dass es als Mama in Ordnung ist sich Hilfe zu holen, auch mal Nein zu sagen und Zeit für sich einzuplanen.

Denn Betty ist überzeugt davon, “Kinder, die eine Mama haben, die sich auch um sich selbst kümmert, lernen ebenso sich um sich selbst zu kümmern.“ Betty arbeitet mit ihren Müttern vor allem an der eigenen Kommunikation. Denn sie weiß: Sobald sich diese Kommunikation verändert, verändert sich auch das Umfeld. Ihre Arbeit setzt also wirklich direkt bei den Mamas an.

Für Betty steht fest: Auch als Mama darf ich den Anspruch haben Spaß an meiner Arbeit zu haben. Also in der Früh voller Begeisterung aus dem Bett zu springen, weil ich mich auf meine berufliche Tätigkeit freue.“

Betty schildert, dass es sehr viel um die Energie dahinter geht, die mit diversen Tätigkeiten verbunden ist. Wenn also eine Mama morgens freudig in die Arbeit geht, dann wirkt sich das auch auf die Kinder aus. Eine Energie à la – „Ich habe Rechnungen zu bezahlen, deswegen muss ich dahin.“–  nehmen Kinder auf und speichern sie in der Folge als Glaubenssätze ab.

Eltern sind einfach die ersten Vorbilder ihrer Kinder. Deshalb ist es ihre Aufgabe vorzugehen. Vor allem für Mamas ist es sehr wichtig zu lernen sich die eigenen Wünsche wieder zu erlauben. Aus diesem Grund arbeitet Betty mit ihren Müttern immer daran, dafür zu sorgen, dass es den Mamas gutgeht, um in der Folge auch die Kinder mitzunehmen.

Was versteht Betty unter Berufung?

Für Betty bedeutet Berufung einen Job zu tun, den sie auch tun würde, wenn sie kein Geld dafür bekäme.

Ihre heutige berufliche Tätigkeit erfüllt sie sehr, aus diesem Grund kennt Betty sowas wie Feierabend nicht mehr.  Sie denkt nicht mehr in Schubladen wie Arbeit und Privatleben, weil sie eine beruflich etwas macht, die sich nicht wie Arbeit anfühlt.

Welche Tipps hat Betty für Menschen, die im Jobfrust stecken?

Was würdest du tun, wenn du kein Geld verdienen würdest? Also angenommen dein Konto ist randvoll bis zum Ende deines Lebens, womit würdest du deine Zeit verbringen?

Betty rät dir alles was kommt aufzuschreiben und nicht sofort zu bewerten. Also versuche nicht gleich im Kopf die Spirale weiterzudenken und dich zu fragen, wie kann ich damit Geld verdienen bzw. will ich das bis zum Ende des Lebens machen. Denn auch Betty wollte keine Tagesmutter auf ewig sein.

Wenn du unglücklich im Job bist, dann rät dir Betty Dinge zu finden, für die du dankbar bist. Die Veränderung beginnt nämlich mit dir und nicht durch den nächsten Job.

Auch sie hat damals an der Tankstelle tausend Dinge gefunden, die ihr an diesem Job gefallen haben. So konnte sie ihre Energie verändern und aus einer positiven Einstellung heraus neue Wege finden.

Betty meint, egal was dich nervt, versuche das Geschenk darin zu finden. Manchmal ist es einfach hässlich verpackt. Pack es dennoch aus und sieh es dir an. Denn wenn du auf der Suche nach dem Geschenk und den Möglichkeiten bist, dann kommen diese unweigerlich auch zu dir.

Hier erfährst du mehr über Bettys Arbeit:

Bettys Facebook Gruppe

Podcast: Menschenskinder von Betty Penzhorn und Daniel Greimann – Der Podcast für dein Leben in richtig geil



Be-RUF-en SEIN, ist dem Herzschlag Deines Herzens zu folgen.

— (Irmgard Metzler)