Meine 3 Tipps, um leichter Entscheidungen zu treffen

Meine 3 Tipps, um Entscheidungen leichter zu treffen

Tust du dir schwer Entscheidungen zu treffen? Schiebst du sie oft auf und hast das Gefühl deshalb nicht voranzukommen? Dann lies unbedingt weiter. Denn ich hab drei Tipps für dich zusammengestellt, damit dir Entscheidungen in Zukunft leichter von der Hand gehen.

Zu allererst noch interessantes Faktum. Wir alle treffen pro Tag ca. 20.000 Entscheidungen. Zum Beispiel: Frühstücke ich heute zu Hause oder in der Arbeite? Gehe ich jetzt gleich am Morgen joggen oder nach der Arbeit?

Die meisten Entscheidungen treffen wir unbewusst. Bewusste Entscheidungen sind es oft, die wir förmlich zerdenken. Zum Beispiel: Bleibe ich in diesem Job, der mich frustriert? Oder lege ich jetzt mit den Bewerbungen los?

Die gute Nachricht: Entscheidungen treffen ist tatsächlich ein trainierbarer Prozess. Je mehr Übung wir darin haben, umso leichter wird es mit der Zeit.

Mein 1. Tipp – Verschaffe dir einen Überblick

Mach dir eine Mindmap und schreibe dir all deine Optionen auf. So bekommst du einen guten Überblick über all deine Optionen. Raus aus dem Kopf, rauf auf ein Papier. In der Folge spiele jede Option durch.

Was würde Option A bringen?

Wie würde dein Leben in sechs Monaten oder einem Jahr aussehen, wenn du diese Option wählst?

Du kannst dir auch eine Pro und Kontra-Liste dazu machen, wenn dir dazu Vor- und Nachteile einfallen.

Und wie würde das Szenario in sechs Monaten oder einem Jahr aussehen, wenn du dich für Option B entscheidest?

Mein 2. Tipp – Hör auf dein Bauchgefühl

Das Bauchgefühl ist immer ein guter Indikator.  Viele Menschen denken sie müssen Entscheidungen immer rational treffen. Doch Denken und Fühlen lassen sich nicht einfach so voneinander trennen.

Frei nach dem Motto:: „Wer denken will, muss fühlen“ – Bas Kast.

Unser Verstand macht einen Fehler. Er überschätzt sich oft selbst. Unser Verstand meint, alle Informationen die auf uns einprasseln, aufnehmen zu können und diese zu einer rationalen Entscheidung verarbeiten zu können. Doch nur ein Bruchteil aller Informationen, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, können vom bewussten Verstand aufgenommen werden. Unser Verstand ist nur der Pressesprecher unseres Unterbewusstseins. Dieses kann nämlich viel schneller und viel mehr Informationen verarbeiten und abspeichern.

Daher gilt: Hör auf deinen Bauch!

Wie fühlt es sich an, wenn du dich für Option A entscheidest?

Spür in dich rein, stell dir vor, wie es sein wird.

Wie wirst du dich fühlen? Was nimmst du wahr? Was wirst du hören/sehen/schmecken, wenn du dich für Option A entscheidest?

Je detailreicher du dir alles ausmalst, umso stärker werden die Gefühle sein, die in dir hochkommen.

Mein 3. Tipp – Check deine Werte

Evaluiere, ob die Entscheidung mit deinen Werten übereinstimmt. Deine fünf wichtigsten Werte sind immer ein guter Wegweiser bei Entscheidungen.

Wenn du dich z.B. für einen Job bei einem Unternehmen entscheidest, der wenig Weiterentwicklungsmöglichkeiten bietet, du jedoch Weiterentwicklung als einen deiner obersten Grundwerte hast, dann stimmen deinen Werte offensichtlich nicht mit dieser Stelle überein und du wirst langfristig damit nicht glücklich werden.

Meine Vorgangsweise bei komplexen Entscheidungen ist immer zuerst alle Informationen einzuholen und zu sammeln,  und dann meiner Intuition bzw. meinem Bauchgefühl Raum zu geben. Diese Methode hat sich für mich sehr bewährt.

Viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen!



Wer werden will, was er sein sollte, der muss lassen, was er jetzt ist.

— (Meister Eckhart)