Meine 5 Gedanken zur Zukunft der Arbeit

Heute stelle ich dir meine 5 wichtigsten Gedanken zum Thema Zukunft der Arbeit vor. Das Thema beschäftigt mich aktuell sehr  intensiv und ich habe die wichtigsten Erkenntnisse meiner Recherchen für dich hier zusammengefasst. Vor Kurzem habe ich auch eine Podcast Folge (#10) dazu aufgenommen.

Gedanke Nr. 1: Die work-life balance ist eine Illusion

Hierin sind sich fast alle ExpertInnen einig. Arbeit und Privatleben verschmilzt zunehmend immer mehr. Da Arbeit ja auch Leben ist und vice versa, lässt sich kaum keine strikte Trennung vollziehen. Matthias Horx, Gründer des Zukunftsinstituts schlägt vor es zukünftig weniger als Balance sondern mehr als work-life Integration oder Dynamik zu betrachten. Ein schöner Gedanke, so wie ich finde. Denn auch für mich war diese Trennung stets schwierig, und je erfüllender der Beruf umso mehr verschmilzt er auch mit dem Privatleben.

Gedanke Nr. 2: Die neue Technologie bringt neue Arbeit hervor

Jeder Technologieschub erzeugt neue Arbeitsplätze. Zum Beispiel haben automatisierte Fabriken Bedarf an spezialisierten Services und technischer Expertise. Und je weniger körperliche Arbeit wir als Gesellschaft verrichten, umso mehr bringt das den Gesundheits- und Bewegungssektor zum Boomen.

Gedanke Nr. 3: Flexibilisierung der Arbeit schreitet weiter voran

Mobil und dezentral – sind hier entscheidende Schlagworte. Wo heute noch tausende Berufspendler zu ihren Jobs in den Ballungsgebieten pendeln, wird zukünftig mobil und dezentral von überall aus gearbeitet. Das Internet macht’s möglich und lässt klassische Großraum-Büros zunehmend der Vergangenheit angehören. Wie’s die Karrierebibel so schön ausgedrückt hat: Der Arbeitnehmer der Zukunft passt sich nicht mehr seinem Arbeitsplatz an sondern umgekehrt. Dass hierfür in vielen (traditionellen) Unternehmen noch ein kultureller Wandel nötig ist, steht außer Frage. Stichwortfrage: Was zählt mehr? Das Endergebnis oder die abgesessenen (Über-)Stunden im Büro?

Gedanke Nr. 4: Schnelle Veränderungen am Arbeitsmarkt

Durch die laufenden technischen Entwicklungen verändert sich auch der Arbeitsmarkt viel schneller als früher. Die Angst vor der Automatisierung als Jobkiller besteht nach wie vor, denn schon jetzt lässt sich ein Wegfall gewisser Jobs beobachten. (z.B. Verkäufer, Buchhändler, etc.) Was als Besonderheit zukünftig hinzukommt ist, dass auch unglaublich viele neue Jobs durch die technologischen Veränderungen entstehen, und dies vorrangig in sehr spezialisierten Bereichen. (z.B. Daten Analysten)

Und: Kreativität und unternehmerisches Denken bleibt eine menschliche Domäne. Denn wenn es um nicht-linearen Denken sowie das Fühlen von Emotionen (Stichwort: Empathie!) geht, kommen Roboter und Maschinen nicht mit.

Daher wird all jenen Personen, die über die nötigen Skills verfügen, von den Zukunftsforschern rosige Zeiten prognostiziert. Zusätzlich, löst sich die Bindung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiter auf, und daher wird es in Zukunft immer mehr ungerade Berufsbiographien und kürzere Arbeitsverhältnisse als bisher geben.

Gedanke Nr. 5:  Die Skills, die zukünftig gefragt sind, haben sich stark verändert

Egal welche Studie ich gelesen haben (vom Weltwirtschaftsforum in seinem Bericht „The Future of Jobs“ bis hin zu Studien, die unter Personalfirmen erhoben wurden) die folgenden Skills haben es immer unter die Top 10 geschafft:

  • Lösen komplexer Probleme
  • Kritisches Denken
  • Kreativität
  • Personalmanagement
  • Teamkoordination
  • Emotionale Intelligenz
  • Urteils- und Entscheidungsfähigkeit
  • Dienstleistungsmentalität
  • Verhandlungsgeschick
  • Flexibilität im Denken

 

Was sich also ablesen lässt ist, dass technische sowie vor allem auch weiche Kompetenzen eine wichtige Grundlage für den zukünftigen beruflichen Erfolg darstellen.

Wie siehst du der Zukunft der Arbeit entgegen?



Was immer Du kannst, beginne es. Beginne JETZT.

— (Johann Wolfgang von Goethe)