Meine 5 Tipps um deinen Was-zum-Teufel-mach-ich-hier-eigentlich-Job schneller an den Nagel hängen zu können

In diesem Blogartikel hab ich für dich fünf Tipps zusammengefasst, die dir basierend auf meiner eigenen Erfahrung dabei helfen können deinen aktuellen Was-zum-Teufel-mach-ich-hier-Job schneller an den Nagel zu hängen, damit du endlich deine Berufung (aus)leben kannst.

1. Suche die Monotonie

Aus eigener Erfahrung empfehle ich dir, wenn du auf der Suche nach deiner Berufung bist, zu allererst still zu werden und die Monotonie zu suchen. Das mag vielleicht das Gegenteil sein, was dir viele Bücher oder andere Experten raten. In meinem Fall war es jedoch so, dass ich durch das krampfhafte Suchen und im Speziellen durch das ständige Ablenken im Außen mir jahrelang den Zugang zu mir selbst versperrt habe. Deshalb: Beginne zu meditieren oder probiere Yoga, Tai Chi oder eine andere Methode aus. Etwas das dich in den Moment bringt, in deinen Körper, ins Jetzt. Auf diese Weise wird es dir möglich nach und nach achtsamer zu werden, vor allem im Umgang mit dir und deinen Gedanken. Lass die Erwartungen los und vor allem gib dir Zeit!

2. Raus aus dem Alltag

Was in diesem Bezug oft sehr hilfreich sein kann, ist ein Ortswechsel. Fernab vom gewohnten Umfeld und von den üblichen, starren Denkmustern ist es leichter sich selbst neu zu entdecken und erforschen und deinen wahren Lebensmotiven, Interessen und Herzenswünschen auf die Spur zu kommen. Falls dich diese Idee anspricht, lade ich dich ein dir durch meine Blogbeiträge zu meiner Selbstversuchsreise durch Südamerika ein paar Inspirationen zu holen.

3. Folge der Freude

Sind dir durch die gezielte Stille oder einen Ortswechsel bereits Ideen gekommen, was dir Spaß macht bzw. Freude bringt, dann probiere diese Tätigkeiten mal ehrenamtlich aus. Experimentiere in deiner Freizeit! Folge deiner Freude und du wirst bemerken, dass sich diese kleinen Schritte schon enorm lohnen. Und ja, es gilt dafür Zeit zu schaffen. Daher gilt: Weniger Netflix, mehr ein „Ich-mal-mal-was-für mich-und-meine-berufliche-Zukunft-MIX“.

4. Jäte regelmäßig deinen Gedankengarten

Beobachte welche Glaubenssätze, sprich Bremser, hochkommen, wenn du dir Gedanken in Bezug auf deine Berufung bzw. dein derzeitiges Berufsleben machst. Was sagt dir deine innere Stimme dazu? Beispiele wie „Berufung finden – Pff…Wer glaube ich denn zu sein?“ oder „Arbeiten macht halt keinen Spaß, die gilt es einfach auszuhalten.“ etc. begegnen mir in der Arbeit mit meinen Mentees häufig. Der erste wichtige Schritt ist deinen gedanklichen Gemüsegarten nach diesen Unkraut-Gedanken abzusuchen um sie in der Folge nachhaltig aus deinem Gedankengarten zu verbannen. So wie im Garten ist das nicht mit einem Mal getan. Es verlangt regelmäßige Arbeit und Kontrolle um deinen Gedankengarten frei von Unkraut, sprich negativen Glaubenssätzen, zu halten. In meinem letzten Blogbeitrag findest du mehr Infos dazu.

5. Gib dir Zeit

Und ja, ich weiß du hast keine. Mir ging es damals genauso. Meine Ungeduld war kaum auszuhalten, angespornt von einer großen Prise Verzweiflung rund ums Thema Berufung und Berufsleben. Dennoch ist es wichtig, dass du dir die nötige Zeit gibst. Es handelt sich um einen Prozess. Betrachte es als eine (Wieder-) Entdeckungsreise und so wie auch auf einer richtigen Reise gilt es ein paar Vorbereitungen zu treffen, Wege zurückzulegen und Erfahrungen zu machen bevor das endgültige Reiseziel erreicht ist. Doch wie bei jeder Reise ist entscheidend: Du musst irgendwann starten und losziehen um auch ankommen zu können. Und du benötigst dafür Zeit, Geld, Geduld und Muße.

Mir haben diese fünf beschriebenen Punkte sehr geholfen meine eigene Berufungsentdeckungsreise erfolgreich zu bewältigen. Wo stehst du gerade? Was sind deine Erfahrungen? Ich würde mich sehr über Nachrichten von dir freuen und lade dich herzlich ein zu kommentieren.



Wir erfinden unseren Auftrag in dieser Welt nicht, sondern wir entdecken ihn. Er liegt in uns und wartet darauf, verwirklicht zu werden. Jede/r hat eine persönliche Berufung oder Mission im Leben. Jede/r muss einer bestimmten Aufgabe nachkommen, die auf Erfüllungdrängt. Der Auftrag jedes Menschen ist genauso einzigartig wie die Chance, ihn zu erfüllen.“

— (Viktor Frankl)