Wie du deinen Traumberuf garantiert nicht findest

Wie du deinen Traumberuf garantiert nicht findest

Natürlich gibt es kein universelles Patentrezept wie du deine Berufung, sprich deinen Traumberuf, findest. Diesen gilt es  heutzutage meist selbst zu kreieren. Meiner Erfahrung nach gibt es jedenfalls zumindest 5 Wege, wie du deinen Traumberuf  garantiert NICHT findest.

Und diese stelle ich dir heute vor, damit du sie gleich mal sein lässt.

Nummer 1: Finde gute Ausreden

Such dir so viele Gründe wie möglich, die dir bestätigen, dass das bei dir sicher nicht klappen wird mit einem erfüllten Arbeitsleben. Sei wirklich genau und spule all diese Gedanken detailreich am besten täglich in deinem Gedankenkarussell durch. Auf diese Weise holst du dir schon mal garantiert jede Menge schlechter Gefühle an Board und findest deinen Traumberuf garantiert nicht.

Nummer 2: Fokussiere dich ausschließlich aufs Geld

Frage dich jedes Mal, ob dir dein Traumberuf tatsächlich auch richtig viel Kohle einbringt. Also konzentriere dich ausschließlich darauf, ob dir diese Tätigkeit auch viel Geld einbringen könnte. Schon allein die Bezeichnung Kohle wird dich dabei optimal unterstützen Geld schnell zu verbrennen (Tipp am Rande). Und dass dir eine Tätigkeit, sprich dein Traumberuf die dir viel Freude macht über kurz oder lang auch viel Geld einbringen kann, gibt’s ja nicht. Oder in etwa doch?

Nummer 3: Mach was alle machen

Werde zu einem optimalen Spieler des Gesellschaftsspiels, so wie des Christian Bischoff in seinem ausgezeichneten Buch Willenskraft bezeichnet. Orientiere dich am Besten an der Masse, also an dem was alle tun. Sprich, irgendeinen Was-zum-Teufel-mach-ich-hier-Job zu machen, sich in der Freizeit ablenken um so bis zur Pension durchzuhalten. Denn dann fängt das richtige Leben an. Klingt einladend, oder etwa nicht?

Nummer 4: Nimm Ratschläge von Menschen an, die nicht da sind, wo du hinwillst.

Befrage auf jeden Fall so viele Menschen in deinem Umfeld wie möglich. Im Idealfall hörst du auf jene Tipps von Menschen, die nicht da sind, wo du hinwillst und keine Ahnung haben von deinem Traumberuf. Das bringt dich garantiert schon mal einige Schritte weiter Richtung Ziel. Hmm, oder entfernst du dich dadurch nicht davon noch mehr?

Nummer 5: Du willst auf jeden Fall allen gefallen

Egal in welche Richtung deine Berufung geht, es ist auf jeden Fall schon mal sehr wichtig, dass du etwas tun willst, um von allen geliebt zu werden. Es geht weniger darum, dass du es selbst liebst. Denn dein wichtigstes Anliegen ist 100% aller Menschen zufriedenzustellen, ansonsten machst du etwas falsch. Klingt erstrebenswert oder in etwa nicht?

So, und nun wieder mal zurück zur Ernsthaftigkeit.

Mein Ziel ist es dir vor Augen zu führen mit welchen Wegen du garantiert nicht zu deinem Traumberuf findest. Denn es handelt sich hier um selbstsabotierende Wege.

Alleine diese Sprüche wie zum Beispiel „Man kann nicht alles haben.“ , sind wirklich zu hinterfragen. Wer ist verdammt noch mal immer dieser „man“? Und wer sagt das? Es heißt doch nicht, dass du nicht alles haben kannst. Denn es war noch nie so einfach wie heute seinen Traum zu leben. Es gab auch noch nie so viele verschiedene Möglichkeiten und Berufe.

Ich sag das auch deshalb, weil ich selbst lange in dieser Begrenzung festgehangen bin und ich traue mir das auch sagen, weil ich es selbst erlebt habe.

Hier noch ein Tipp von mir:

Schreibe dir alle Sätze auf, die andere Menschen zu dir sagen oder gesagt haben. Ich bin mir sicher, da wird dir einiges einfallen. Ersetze dann diese Sätze mit deinen eigenen, also mit Argumenten, die für deinen Traum, deine Berufung stehen. Es ist schließlich DEIN Leben.

Wie viele davon hast du zur Verfügung?



Be-RUF-en SEIN, ist dem Herzschlag Deines Herzens zu folgen.

— (Irmgard Metzler)